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Ein nachhaltiges Konzept

für ein nachhaltiges Gebäude

Der Werkstoff RHEINZINK gibt das Gesamtkonzept des Gebäudes vor. Neben einer unsichtbaren RHEINZINK-SolarThermieanlage im Dach kommt eine Erdwärmeanlage in Kombination mit einer Wärmepumpe zum Einsatz (Hautec). Eine Regenwassernutzungsanlage (nautilus Wassermanagement) spart Trinkwasserressourcen im Sanitärbereich. Der Wärmeschutz erfolgt mit einer Dämmung der Wärmeleitgruppe von 032 (Isover). Erklärtes Ziel ist der KfW-40-Standard. Sowohl das in Holzbauweise ausgeführte Traggerüst mit Beplankungen aus umweltdeklarierten OSB-Platten (Egger) und Holzweichfaserplatten als auch die Fenster (Wärmedurchgangswert 0,9 W/m²K) entsprechen dem aktuellen Stand der Technik.

Mit Blick auf die späteren Betriebskosten spielte auch die Wahl der Gebäudetechnik eine entscheidende Rolle. So wird die Lüftungsanlage (eht-Siegmund) für die Beheizung und auch die Kühlung des Gebäudes mit der RHEINZINK-SolarThermieanlage gekoppelt. Eine Verbindung, die in Bezug auf Wärme- und Kältetechnik eine nahezu autarke Nutzung ermöglicht. Zudem wird eine reversible Wärmepumpe installiert. Das bedeutet, dass der Kälteprozess umkehrbar ist und die Wärme des Gebäudes im Kühlfall in das Erdreich, bzw. direkt zur RHEINZINK-SolarThermie-Anlage befördert wird.

Für die Lüftungsanlage wird eine Wärmerückgewinnung eingesetzt. Diese wird über einen Kreuzstrom-Plattenwärmetauscher aus Aluminium realisiert. Die im Winter mit ca. 21 °C über den Plattenwärmetauscher strömende Abluft erwärmt die Außenluft von – 10 °C auf eine Zulufttemperatur von 11 °C.

Die strenge Auswahl aller für das Gebäude eingesetzten Systeme und Werkstoffe erfolgte unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit. Selbst bei der Wahl der Türen (Kleine-Türen-Manufaktur) und der wassersparenden Armaturen im Sanitärbereich (Dornbracht) fiel die Wahl ausschließlich auf hochwertigste und zudem nachhaltige Produkte.

Bei der Umsetzung des gesamten Gebäudekonzeptes sind wir bewusst Kooperationen mit anderen innovativen deutschen Qualitätsherstellern eingegangen. Wir danken allen Partnern auch auf diesem Wege noch einmal ganz herzlich für Ihre tatkräftige Unterstützung.