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Libeskind-Villa entsteht als neues Rheinzink-Empfangsgebäude

www.baulinks.de - 07.05.2009

Libeskind-Villa, Zinkhaus, Fassadenverkleidung, Rheinzink-Empfangsgebäude, Dachentwässerung, Dachdeckung, Fassadenbekleidung, Solaranlagen, Holzbauweise, nachhaltiges Bauen, Baustoff Zink"Folge der Idee…" unter diesem Motto präsentierte Rheinzink im Januar auf der BAU in München seine Produkte im Bereich der Dachentwässerung, Dachdeckungen, Fassadenbekleidungen sowie Solaranwendungen. Ebenfalls unter diesem Motto entwickelte Rheinzink zusammen mit der Firma Proportion GmbH ein Umsetzungskonzept für ein in Holzbauweise erstelltes Designobjekt, das zukünftig als Villa weltweit im Vertrieb von Proportion erhältlich sein wird.

Libeskind-Villa, Fassadenverkleidung, Rheinzink-Empfangsgebäude, Zinkhaus, Dachentwässerung, Dachdeckung, Fassadenbekleidung, Solaranlagen, Holzbauweise, nachhaltiges Bauen, Baustoff Zink

Der Prototyp dieses "Zinkhauses" wird zunächst in Datteln als neues Rheinzink-Empfangsgebäude errichtet. Bei der Umsetzung dieses Objektes folgt das Dattelner Unternehmen einer Idee des Architekten Daniel Libeskind, New York. Das Studio Daniel Libeskind übernahm das Design für das Hauskonzept der Proportion GmbH, das auf dem Prinzip des nachhaltigen Bauens basiert. Bereits in der Vergangenheit hat das Studio Daniel Libeskind sich durch das Material Rheinzink inspirieren lassen, zum Beispiel am Objekt Berlin Museum, Jüdische Abteilung oder dem Felix-Nussbaum-Museum in Osnabrück.

Der Baustoff Zink gibt das Gesamtkonzept des Gebäudes vor. Neben einer nicht sichtbaren Solarthermie-Anlage im Dach (siehe dazu Beitrag "Solarthermie nach Understatement-Manier" vom 10.2.2005) setzen die Verantwortlichen aber auch auf eine Erdwärmepumpe (von Hautec). Eine Regenwassernutzungsanlage (von nautilus Wassermanagement) soll darüber hinaus helfen, Ressourcen im Bereich Sanitär zu schonen. Wärmegedämmt - auch mit Blick auf den sommerlichen Wärmeschutz - wird mit einer Wärmeleitstufe von 032 (von Isover; siehe Beitrag "Isover führt die Wärmeleitstufe 032 materialübergreifend ein" vom 20.1.2009). Ziel ist der KfW-40-Standard. Und das Traggerüst in Holzbauweise mit Beplankungen aus umweltdeklarierten OSB-Platten (von Egger) und Holzweichfaserplatten, wie auch die Fenster mit einem Wärmedurchgangswert von 0,9 W/m²K entsprechen dem aktuellen Stand der Technik im Baubereich.

Die Betrachtung der Energieressourcen und somit die Kosten für den Betrieb des Empfangsgebäudes spielten auch eine Rolle bei der Wahl der Gebäudetechnik. So wurde die Lüftungsanlage (von eht-Siegmund) für die Beheizung und auch Kühlung des Gebäudes mit der Rheinzink-Solarthermieanlage gekoppelt. Somit soll eine nahezu autarke Nutzung in Bezug auf Wärme- und Kältetechnik möglich sein. Bei der Umsetzung des Gebäudekonzeptes und der Materialauswahl ist Rheinzink bewusst die Kooperation mit anderen innovativen Herstellern aus Deutschland eingegangen. Die Innengestaltung mit Werkstoffen aus dem Bereich des biologischen Bauens im Fußbodenbereich, die Wahl der Türen (von Kleine-Türen-Manufaktur) und nicht zuletzt wassersparende Armaturen im Sanitärbereich (von Dornbracht) erfolgten unter Berücksichtigung der Nachhaltigkeit.

Die Nutzung des Gebäudes wird in Datteln bei Rheinzink allerdings anders sein, als in dem späteren Wohnhauskonzept der Proportion GmbH. Rheinzink wird das Gebäude für den Empfang von Gästen und Partnern nutzen. Natürlich stehen die Türen auch all denen offen, die Interesse an dem Gebäude, dem Konzept und der Architektur haben. Neben Konferenzräumen wird das Gebäude eine Ausstellung zu den umgesetzten bauphysikalischen, haustechnischen und Interieur-Konzepten des Projektes und den verwendeten Materialien und Produkten beinhalten, als auch die über 40 jährige Geschichte von Rheinzink dokumentieren.